Lunte riechen


Lunte riechen
ugs.
(eine Gefahr wittern, einen noch geheimen Sachverhalt wittern)
почуять неладное

Hier in der Klinik kann ja sie ihn schützen. Aber das Pack hat Lunte gerochen. (L. Feuchwanger. Die Geschwister Oppermann)

Wir nahmen auch seinen Wagen, damit der Portier nicht gleich Lunte roch. (E. M. Remarque. Drei Kameraden)

Jede andere hätte längst Lunte gerochen, aber in dieser Hinsicht ist Frau Pinneberg senior von einer rührender Ahnungslosigkeit. (H. Fallada. Kleiner Mann - was nun?)


Das Deutsch-Russische Wörterbuch Zeitgenössischer Idiome. © Russkiy Yazyk - Media. . 2004.

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  • Lunte riechen —   Mit »Lunte« ist in dieser umgangssprachlichen Wendung die früher übliche langsame glimmende Zündschnur an einem Geschütz gemeint. Wer den stechenden Geruch der Lunte wahrnimmt, der weiß, wo der Standort des verborgenen Schützen ist. Mit der… …   Universal-Lexikon

  • Lunte riechen — [Redensart] Auch: • den Braten riechen • einen Verdacht hegen • Verdacht schöpfen Bsp.: • Wir können ihnen erzählen, was wir wollen, sie werden den Braten riechen …   Deutsch Wörterbuch

  • Lunte — riechen: merken, daß Gefahr im Verzug ist. Die seit 1585 belegte Redensart geht auf Lunte = brennender Docht, dann Zündschnur zurück. Vor der Einführung der Steinschlösser und Zündhütchen benutzte man Lunten zum Entzünden der Geschützladungen.… …   Das Wörterbuch der Idiome

  • Riechen — Riechen, verb. irreg. ich rieche, du riechst, (Oberd. reuchst,) er riecht, (Oberd. reucht;) Imperf. ich róch; Mittelw. geróchen; Imperat. rieche, (Oberd. reuch.) Es ist in doppelter Bedeutung üblich. 1. Als ein Neutrum, mit dem Hülfsworte haben,… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Lunte — Lunte: Das seit dem Anfang des 16. Jh.s bezeugte Substantiv bedeutete zunächst »Lappen, Fetzen«. Bereits im 16. Jh. wurde es im Sinne von »Lampendocht« und »Zündschnur« gebräuchlich. Als Bezeichnung für »Lampendocht« ist »Lunte« heute veraltet.… …   Das Herkunftswörterbuch

  • Lunte — Sf std. alt. (15. Jh.) Stammwort. Bezeugt als Lampendocht, Zündschnur, Lumpen . Die heutige Wendung die Lunte riechen stammt von den stark riechenden Zündschnüren, die damit schon vor der Zündung wahrgenommen werden konnten. Der waidmännische… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Lunte — Zündschnur; Lulle (umgangssprachlich); Sargnagel (derb); Kippe (umgangssprachlich); Glimmstängel (umgangssprachlich); Zigarette; Ziese ( …   Universal-Lexikon

  • Lunte, die — Die Lunte, plur. die n, ein Strick, welcher, wenn er angezündet worden, fortglimmet, und andere Dinge damit anzuzünden bestimmt ist; der Zündstrick. So wurden ehedem die Musketen mit Lunten abgebrannt, so wie man noch jetzt das grobe Geschütz… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • riechen — Jemanden (sich selbst) nicht riechen können: ihn nicht leiden, nicht ausstehen können; vgl. französisch ›ne pas pouvoir sentir quelqu un‹.{{ppd}}    Etwas nicht riechen können: etwas ohne ausdrücklichen Hinweis nicht wissen, nicht ahnen können.… …   Das Wörterbuch der Idiome

  • Lunte — Lụn·te die; , n; ein langer Faden, der mit einer brennbaren Flüssigkeit präpariert ist und den man anzündet, um besonders Dynamit explodieren zu lassen ≈ Zündschnur || ID Lunte riechen gespr; eine Gefahr im voraus bemerken ≈ Verdacht schöpfen …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • Lunte — Lụn|te , die; , n (ein Zündmittel; Jägersprache Schwanz des Fuchses); Lunte riechen (umgangssprachlich für Gefahr wittern) …   Die deutsche Rechtschreibung


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